Edelsteine

Lapislazuli



Farbe: hellblau bis dunkelblau, undurchsichtig,

häufig mit goldenen Pyrit-Einschlüssen. Der Lapis-lazuli ist ein schwefelhaltiges Natrium-Aluminium-Silikat und wird häufig in Verbindung mit Calcit oder Pyrit gefunden. Die Mohshärte liegt zwischen 5 und 6.

Herkunft hauptsächlich aus Afghanistan (95%), kleinere Fundstellen liegen in Chile und in den GUS-Staaten.

Astrologisch günstig für: Schütze

Die Überlieferungen des Lapislazuli reichen bis weit in die Geschichte der Menschheit zurück. Der Lapis-lazuli erhielt seinen Namen durch das arabische Wort Azul (Himmel) und das lateinische Wort Lapis (Stein). Lapis-lazuli wurde schon ca. 5000 Jahre vor Christi zu Ketten und Schmuck verarbeitet.

Die Menschen glaubten, dass all die göttliche Kraft, Geborgenheit und das unendliche Leben sich im Lapislazuli konzentriere. Dies machte den Lapisla-zuli zum Schutzstein der Griechen, der Römer und der Indianer. Sie glaubten, dass der Lapislazuli ein Himmelsstein sei, welcher den Menschen Frieden, Weisheit und Liebe bringe. Er gilt als Freund-schaftsstein, der die zwischenmenschlichen Beziehungen pflegt

Granat



Farbe: rot, dunkelrot und rotbraun

Der Granat ist ein Magnesium-Aluminium-Mineral mit der Mohshärte 7 bis 7.5.

Herkunft: Böhmen, Madagaskar, Kanada, Indien, Südafrika, Brasilien und Österreich.

Astrologisch günstig für: Skorpion

Der Granat gehört in die Gruppe jener 29 Steine, welche seit dem Altertum als die Grundsteine des Lebens geehrt werden. Den Indern war der Granat Inbegriff des befreienden Urfeuers der Verwandlung. Ab dem Mittelalter wird der Granat sogar der Familie der Karfunkelsteine zugeordnet, welcher seinem Träger das Selbstvertrauen stärkt und vor allem das Feuer der Freundschaft erhält.

Amethyst



Farbe: hell- bis tiefviolett, durchscheinend

Der Amethyst gehört zu der Familie der Quarze und hat die Mohshärte 7. Während der Entstehung vor Millionen von Jahren kamen zum flüssigen Silizium, dem Grundbaustein aller Quarze, Spuren von Titan, Mangan und Eisen hinzu, welche dem Amethyst seine einzigartige Farbe verleihen.

Herkunft: Brasilien, Uruguay, Mexiko und Westaustralien.

Astrologisch günstig für: Fische

Der Amethyst wird nahezu von allen Völkern verehrt und mit übernatürlichen Kräften in Verbindung ge-bracht. Die Griechen glaubten, dass der Amethyst seinem Träger mehr Standfestigkeit beschere, wel-che vor Zauberei, Heimweh, bösen Gedanken und vor Trunkenheit bewahre. Er verwandele schlechte Ge-danken in Optimismus und befreie vor falschen Freunden, welche einfach fern bleiben.

Bernstein



Farbe: hellgelb bis dunkelgelb, orange, braunorange; undurchsichtig und durchsichtig

Der Bernstein ist ein fossiles Harz von Nadelbäu-men, welches im Laufe von 50 Millionen Jahren ver-steinerte. Einschlüsse von Insekten und Blättern ver-leihen dem Bernstein sein charakteristisches Aus-sehen. Die Mohshärte liegt bei 2,5.

Herkunft: Litauen, Ostpreußen, Polen und Deutsch-land (Bitterfeld). Weitere Fundgebiete liegen in der Dominikanischen Republik.

Astrologisch günstig für: Zwillinge

Der Gebrauch des Bernsteins lässt sich bis weit in die Geschichte der Menschheit zurück belegen.

Die Griechen nannten diesen Stein den Elektronen-stein, da er sich durch Reiben mit einem Tuch elek-trostatisch auflädt, und somit magnetisch wird. Bei den arabischen Völkern sollte der Bernstein als Amulett getragen die bösen Geister vertreiben und mehr Gespür für wahre Freunde schenken

Turmaline


Farbe:
Grüner Turmalin: Verdelith
Roter Turmalin: Rubellith
Blauer Turmalin: Indigolith
Gelber Turmalin: Dravit

Die Turmaline sind eine der schönsten und vielfäl-tigsten Edelsteingruppen. Früher wurden Turmaline oft mit anderen Edelsteinen verwechselt. So befindet sich im russischen Zarenschatz ein grosser Rubellith - ein roter Turmalin - der Jahrhunderte für einen Rubin gehalten wurde.

Turmaline kommen in fast allen Farben vor. Diese Vielfalt wird durch mannigfaltige Spurenelemente verursacht.

Herkunft:
Im Laufe des letzten Jahrhunderts wurden immer mehr Vorkommen dieser farbenfrohen Edelsteine entdeckt. Südamerika, Russland (Ural), Namibia, Madagaskar, Sambia, Kenia und Tansania, um nur einige zu nennen

Astrologie
Indigolith - Waage, Verdelith - Steinbock, Schörl - Skorpion.

In der Esoterik werden den Turmalinen vielfältigste Eigenschaften zugeschrieben. Hier nur einige zur Auswahl:

Der Indigolith stärkt das Streben nach geistiger Frei-heit und fördert Treue, Ethik und Wahrheitsliebe. Er löst Trauer, blockierte Gefühle und erweitert den Horizont.

Verdelith bringt Lebensfreude und fördert Geduld und Aufgeschlossenheit.

Rubellith macht zielstrebig, kontaktfreudig, unter-nehmungslustig und charma

Peridot



Farben:
Grün, gelbgrün, olivgrün bis grünschwarz. Durchscheinend bis durchsichtig.

Peridot ist der Name im Edelsteinhandel, sein Mine-ralname ist Olivin.Geschätzt wird eine intensive, grüne Farbe mit dem typischen, oliven Farbstich. Sehr gute Härte, schöne reine Exemplare sowie Licht- und Doppelbrechung machen den Peridot als Edelstein sehr attraktiv.

Herkunft:
Die wichtigsten Vorkommen liegen heute nahe Mogok in Myanmar (früher Burma), Arizona in den USA und bei Sondmore in Norwegen. Weitere Fundstätten befinden sich in Brasilien, Kenia Schweden, Frankreich, USA, Brasilien, Australien, Mexiko, Kongo und China. Die Fundstätten der Insel Seberget im Roten Meer sind heute weitgehend erschöpft. Auch Olivin oder Chrysolith genannt.

Mohshärte: 6,5 - 7

Astrologie: .
Sternzeichen Krebs spirituelle Bedeutung: Akzeptanz. Gesundheitsförderung: Die tiefe Wirkung des Peridot zeigt sich positiv am gestärkten Immunsystem.

Der Name ist Abgeleitet von dem Griechischen Wort "Peridona", etwa gleichbedeutend mit gleichmäßige Energie.

Geschichte: Peridote sind schon lange bekannt, besonders im 17ten Jahrhundert war er sehr beliebt als Schmuckstein.

Perle



Perlen zählen zu den Edelsteinen, obwohl sie nicht chemisch sondern organisch gewachsen sind.

Farben:
Weiß bis Grauschwarz, Cremeweiß bis Gelb, Rosa bis Pink oder Grün (die Conch-Perlen). Mohshärte: 3 - 4

Herkunft:
Vorkommen/Fundorte: An allen Gewässern. Haupt-lieferant für Zuchtperlen ist Japan. Wichtige Vor-kommen für Perlen befinden sich auch am Persi-schen Golf, an den Küsten Indiens/Ceylons, an vielen Inseln im Südpazifik, aus den Flüssen Chinas, am Golf von Mexiko, an den Küsten Australiens (Mabe).

Astrologie:
Krebs, Steinbock. Spirituelle Bedeutung: Hilft bei der Überwindung schlechter Gewohnheiten. Gesund-heitsförderung: Stärkt Knochen, Zähne und Nerven.

Geschichte: Perlen entstehen in Meeres- (Salz-wasser) und Flußmuscheln (Süßwasser), wobei die Bedeutung von Süßwasserperlen relativ gering ist. Sie entstehen, weil die Muschel einen in ihr befind-lichen Fremdkörper mit Perlmutt (aus dem auch ihre Schale besteht) überzieht. Schon im frühen China war die Technik bekannt, Muscheln Fremdkörper einzusezten und abzuwarten, bis diese mit Perlmutt überzogen waren.

Bei natürlichen Perlen ist eine gleichmäßig rinde Form selten, unregelmäßig geformte Perlen werden Barockperlen genannt. Blisterperlen sind Perlen, die an der Muschelschale festgewachsen waren und daher abgeschnitten werden mußten.

Naturperlen müssen ertaucht werden, heutzutage stammt der größte Teil der angebotetenen Perlen aus der Zucht. Eine Unterscheidung ist für den Laien schwierig.

Die bisher größte gefundene Perle ist die Hope-Perle, mit 450 Karat Gewicht